Gemeinwesen und Soziales
Den Wunsch, in einem Team durch die eigenen Talente und Fähigkeiten zur positiven Entwicklung für das Gemeinwesen beizusteuern, teilen die meisten von uns - unabhängig davon, ob wir uns durch Freiwilligenarbeit oder im Rahmen unserer Berufstätigkeit einbringen.
Durch gut strukturierte Prozesse können die vielfältigen Sichtweisen der Mitwirkenden einbezogen und die inhaltliche Arbeit dadurch bereichert werden.
Die Soziokratie bietet kraftvolle Tools für die Zusammenarbeit sowohl in ehrenamtlichen Arbeitsstrukturen als auch in institutionell organisierter Projektarbeit.
Sie unterstützt Transparenz und Mitgestaltung auf allen Ebenen, entlastet Führungskräfte und ermutigt Menschen aus dem Gemeinwesen, sich mit ihren Ideen aktiv zu beteiligen. Die soziokratische Zusammenarbeit verhilft zu mehr Klarheit in Entscheidungsprozessen und fördert kreative & eigenverantwortliche Zusammenarbeit in Teams.
In der Kooperation zwischen regionalen Stakeholdern trägt der Aufbau von soziokratischen Strukturen zu einer langfristig nachhaltigen Projektentwicklung bei.
Soziokratie als Werkzeug zu mehr Agilität, Selbstorganisation & Kreativität
Effiziente und nach Talenten orientierte Arbeitsprozesse erleichtern den täglichen Arbeitsalltag und stärken die Motivation.
Soziokratie bietet Werkzeuge für die Einbeziehung der Mitwirkenden in alle Entscheidungen, von denen sie betroffen sind. Die soziokratischen Grundsätze ermöglichen co-kreative Lösungen und gemeinschaftliche Prozesse.
Die sichere Anwendung der Tools (wie z.B. der Konsent-Moderation) ermöglicht es Teams und Projektmitarbeiter:innen, diese Werkzeuge auch mit Kund:innen,Klient:innen, Bürger:innen, etc. auf Augenhöhe einzusetzen. Das Erleben von agiler Teamarbeit ermöglicht es, auch selbst Beteiligungsprozesse im Projekt anzuleiten.
Bei der Begleitung von Menschen auf dem Weg zu ihrer Selbstwirksamkeit - in welcher Tätigkeit auch immer - ist es essentiell, sich auch selbst in beteiligungsfreundlichen Strukturen zu bewegen und Schnittstellen für das Einbringen von Anliegen zu schaffen.
Das Potential von sozialen Einrichtungen und Initiativen in einer Region sehen wir als wesentlichen Einflussfaktor in der Entwicklung von sozialem Zusammenhalt. Sie strahlen in ihr Umfeld / in die Gemeinde aus, verbreiten integrative Ansätze und bereichern sowohl das individuelle als auch das gesamt-gesellschaftliche Leben.
Durch gelingende partizipative Zusammenarbeit auf all diesen Ebenen werden die Beteiligten ermächtigt, ihre Kompetenz einzubringen, an konkreten Ideen mitzugestalten und mit ihrer Stimme Verantwortung für sich selbst und für das Gemeinwesen zu übernehmen.
Zielgruppe:
• aktiv Mitwirkende und Interessierte in regionalen Initiativen: wie Vereine, Gemeinschafts- und Wohnprojekte, Nachbarschaften, uvm.
• Führungskräfte, Projektleitungen, Mitarbeitende aus dem Sozial- Gesundheits- und Pflegebereich: wie soziale Einrichtungen, sozial-ökonomische Betriebe/Organisationen, Projekte und Trägerschaften, Gemeinwesenarbeit, etc.
• die Zivilgesellschaft selbst: Interessierte an Partizipationsprozessen,Bürgerinitiativen, Pioniergeister & “Innovative”
Unser Angebot für den Gemeinwesen- und den Sozialbereich
• Beratungsgespräche zu einem guten Miteinander/ Arbeitsklima und zur Strukturoptimierung
• (Impuls-)Workshops und Vorträge zum Thema “Soziokratische Strukturen zur Stärkung von Beteiligung und Mitverantwortung”
• Moderation von Meetings, Klausuren sowie Netzwerktreffen und Gremien
• Team- und Organisationsentwicklung
• Coaching der Führungskräfte im Change- bzw. im StartUp-Prozess
• Begleitung bei der Einführung soziokratischer Arbeitsstrukturen
o in der Organisation und in den Teams
o in Pilotprojekten und StartUps
o in gemeinwesenorientierten Projekten
Beispiele für soziokratisch organisierte Gemeinswesenarbeit:
- Gebietsbetreuung Stadterneuerung, kon-text, 1100 Wien (Link zum Newsbeitrag des SoZeÖ folgt nach der Unternehmensexkursion).,
- Soziokratische Wohnprojektehaben in Österreich, 2010 ausgehend von Wien gestartet (Wohnprojekt Wien, Mauerseglerei, Pomali, GeNaWo, Auenweide…, Am Grünen Markt, u.v.m.)
- Soziokratisch organisierte Nachbarschaftsprojekte entstanden auf Grundlage eines EU-Projektes ab 2022 im Wiener Sonnwendviertel “Nachbarschaftsrat”, in Augsburg, und in der griechischen Stadt Thermi ...)
- In vielen Städten und Gemeinden wurden und werden Beteiligungsprojekte im Rahmen von Agenda 21, geförderte Klima-Projekte u.a. mit der soziokratischen Konsent-Methode moderiert. Auch die Wiener Klima Teams nutzen die Konsent-Methode.
Beispiele soziokratisch organisierter Sozialeinrichtungen:
- Spital Zollikerberg, Klinik Chirurgie, Schweiz
- Lebenshilfe Salzburg, Fallstudie
- Die Armutskonferenz, Fallstudie
- Soziokratie in der Kinder- und Jugendklinik Ravensburg, Podcast
Ansprechpersonen im TPE: Elisabeth Wenninger, Waltraud Hagmair, Gyuri Bárány, Barbara Strauch, Karin Schuster und Kornelia Senzenberger
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