Team für Partizipationsentwicklung
ZusammenArbeiten - ZusammenEntscheiden - ZusammenWachsen

Gemeinden und Städte 

partizipativ gestalten 

In Zeiten von Pandemie, Klima-Krise, Krieg in Europa und steigender Inflation steigen auch die politischen Herausforderungen und damit oft die Politik-Verdrossenheit in der Bevölkerung. Man spricht sogar von einer “Demokratie-Krise” und zahlreiche Anstrengungen werden gemacht, um das Ruder noch herumzureißen. 

Als Bürgermeister:innen und politische Verantwortungsträger stellen Sie sich vielleicht auch diese Fragen:

  • Wie binden wir die Bürger:innen ein? Partizipation ist in aller Munde. Aber wie geht das?
  • Wie werden aus Bürger:innen Beteiligte? Woher kommt die Motivation, damit Bürger:innen sich nachhaltig (auch an der Arbeit) beteiligen?
  • Wie kann es gelingen, über Parteigrenzen hinweg an einem Strang zu ziehen, um die notwendigen Schritte zu machen?
  • Wohin soll sich die Demokratie entwickeln? Welche Ressourcen haben wir, die Probleme unserer Zeit gemeinsam zu bewältigen?


Die Soziokratische KreisorganisationsMethode (SKM) ist ein Werkzeugkoffer für Partizipation und ermöglicht damit

  • effektive Meetings, basierend auf dem Konsent-Prinzip,
  • partizipative Entscheidungsstrukturen, (top-down und bottom-up)
  • offene Wahlen für Rollen und Funktionen in kleinere Gremien und Teams
  • und viele andere Prozesse, welche nachhaltige, gleichwertige und damit tragfähige Lösungen ermöglichen.


Wir können damit nicht nur unsere Besprechungen effektiver gestalten, sondern allgemein mit Diversität gut umgehen. Die Soziokratie ermöglicht einen effektiven Umgang mit vielfältigen Bedürfnissen und Meinungen der beteiligten Personen und nutzt  das kreative Potential der Menschen, gemeinsam daraus Lösungen zu entwickeln. Durch die Sicherheit, die soziokratische Arbeitsweisen bieten, können sich Bevölkerung und Zivilgesellschaft besser einbringen und mitgestalten. Vereine, Initiativen, Wohnprojekte und religiöse Gemeinschaften können besser in lokale Aktivitäten eingebunden werden und diese bereichern.


Wenn wir Selbstbestimmung als die Möglichkeit verstehen, sich an Entscheidungen von denen man betroffen ist, beteiligen zu können, dann können wir Beteiligung als Schlüssel zur Gesundheitsförderung anerkennen. Eine “Partizipative Gemeinde” wird dann automatisch eine “Gesunde Gemeinde” sein.

Unsere Angebote richten sich an Akteur:innen in Gemeinden, die für ihre Gremien-Arbeit, Entscheidungs-und Organisationsprozesse in der Gemeindearbeit hilfreiche Tools und soziokratische Zusammenarbeit kennenlernen und anwenden möchten.
Wir vermitteln konkrete Werkzeuge zur Erleichterung der Gesprächsleitung in der politischen Zusammenarbeit. Diese unterstützen dabei, unterschiedliche Perspektiven zu einer gangbaren Lösung zusammenzuführen und einen nächsten gemeinsamen Schritt zu machen.

Zielgruppen:

Verantwortungsträger in Gemeinden und Städten (Bürgermeister:innen, -Stellvertreter:innen, Gemeinderäte, Amtsleiter:innen und andere Schlüsselpersonen), sowie Menschen aus der Zivilbevölkerung, die sich in ihrer Stadt/Gemeinde engagieren möchten.

Angebote:

  • Prozessbegleitung und Moderation von herausfordernden Entscheidungsprozessen in der Gemeindepolitik und bei Prozessen zur Bürger:innen-Beteiligung
  • Vermittlung von Tools zur Begleitung von Top-Down-Beteiligungsprozessen
  • Entwicklung eines für Ihre Gemeinde/Stadt oder Ihren Bezirk passenden Partizipationskonzeptes - in enger Zusammenarbeit mit dem Gemeinde-, Stadt- oder Bezirksrat
  • Kapazitätsaufbau für Gremienarbeit und Beteiligungsprozesse in Ihrer Gemeinde/Stadt (Moderationstraining für Politiker:innen, Gemeinde-Angestellte und Zivilbevölkerung, u.v.m.).
  • Begleitung beim Aufbau von soziokratischen Nachbarschaftskreisen in ausgewählten Stadtteilen und Bezirken (SONEC - Pilotprojekte)
  • Begleiten von zivilgesellschaftlichen Initiativen bei der Umsetzung ihrer Anliegen mit dem bewährten Konzept der Mitmachregionen

Unterstützung im Prozess eine “Partizipative Gemeinde” zu werden, um die Potentiale für die Gesundheitsförderung,  Caring Communities) und allgemein Verbundenheit zu fördern.

 

Beispiele für Soziokratie in Regionen und Städten:

  • Fallstudie Utrechtse-Heuvelrug. In der niederländischen Stadt Utrechtse-Heuvelrug wurde 2014 die Kommunalpolitik durch soziokratische Elemente ergänzt und ein Prozess zur Einbindung der Bürger:innen in die Gestaltung der politischen Themen, eingeführt. Die Studie zeigt einen messbaren Erfolg in Form von höherem Vertrauen in die Politik, bessere Zusammenarbeit im Stadtrat und wachsender Wahlbeteiligung.

       Ansprechperson im TPE: Barbara Strauch

  • Aus dem Erasmus + Projekt SoNeC, das von 2020 bis 2022, unter Teilnahme von neun Organisationen aus sieben Ländern stattfand, ist ein Handbuch zur Bildung von Nachbarschaften entstanden. Im Zuge des Projektes wurden 22 Personen zu Nachbarschaftsmoderator:innen ausgebildet.

       Ansprechpersonen im TPE: Barbara Strauch, Karin Schuster, Kornelia Senzenberger


Aktuelle Weiterbildungsangebote 

in Kooperation mit dem Soziokratie Zentrum Österreich:


Workshop: Soziokratie in der Gemeinde? Geht das?

Ansprechpersonen im TPE: Barbara Strauch, Kornelia Senzenberger

   >>>Anmeldungen und Infos



Moderationstraining - Workshop für Gemeinden - Tagung Gemeinde-Politik

     

       Tagung: Gemeinsam entscheiden in der Gemeinde-Politik

      Workshop: Soziokratie in der Gemeinde? Geht das? 

    Moderationstraining für Bürgermeister:innen 


   Tagung: Gemeinsam entscheiden in der Gemeinde-Politik 



Wählen Sie eines der weiteren Angebote: 



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